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Bergpracht in der SZ

Bergpracht in der Schwäbischen Zeitung

Hier der Artikel vom 28.12.2018, den wir mit freundlicher Genehmigung der Schwäbischen Zeitung veröffentlichen:

In der Weihnachtszeit sind die Straßen in der Region merklich weniger befahren. Bei der Bergpracht-Molkerei in Siggenweiler hingegen bemerkt man derzeit zumindest in der Anlieferung kaum einen Unterschied. „Der Grundbetrieb läuft“, sagt Bergpracht-Geschäftsführer Karl-Georg Geßler. Schließlich stehen auch in den Ställen der 170 Landwirte mit ihren etwa 7000 Tieren, von denen das Familienunternehmen seine Milch bezieht, die Melkmaschinen nicht still. Auf dem restlichen Gelände geht es indes etwas gemächlicher zu als sonst. Am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag ist nicht gekäst worden. Und wenn alles gut läuft, wird es auch zum Jahreswechsel für etliche der insgesamt 85 Beschäftigten zumindest etwas ruhiger sein. Diese Pausen sind allerdings immer nur vorübergehend: 50 Millionen Kilogramm Milch verarbeitet Bergpracht im Jahr. Daraus entstehen 2900 Tonnen Käse und 120 Tonnen Butter.

Abnehmer: Gastronomie und Lebensmittelindustrie

Nur ein Teil der Ware landet direkt beim Endverbraucher. Ein großer Anteil der Produkte geht in die Gastronomie und zur weiterverarbeitenden Lebensmittelindustrie. „Wir müssen Nischen suchen“, sagt Geßler. Ein Beispiel ist die derzeit laufende Halal-Zertifizierung. Bergpracht kann die Käsesorten in verschiedensten Schnittgrößen, Verpackungsgrößen und zudem tiefgefroreren und dabei streufertig anbieten. Das macht auch Märkte außerhalb Europas interessant. Durch diese Kombination und eine Halal-Zertifizierung rückt beispielsweise ein Markt wie Indonesien in Reichweite, wo fast 90 Prozent der etwa 250 Millionen Menschen Muslime sind. Wer nicht direkt Bergpracht-Produkte kauft, findet diese in vielen Fertiggerichten, etwa auf Dr. Oetker-Flammkuchen, auf Wagner-Pizzen oder in Salaten. Außerdem produziert das Unternehmen für Eigenmarken von Handelsketten wie Kaufland oder Edeka und beliefert auch den Naturkostfachhandel. „Der Discount-Anteil ist in den letzten 20 Jahren zunehmend gesunken“, sagt Geßler. Wichtiger sind in diesem Zeitraum hingegen die Frostware und der Biokäse geworden. Diese Entwicklung zu einer Firma mit einem Jahresumsatz von 28 Millionen Euro hatte Remigius Halder, Geßlers Großvater, bei der Gründung im Jahr 1930 sicher nicht vorhergesehen. Bergpracht ist in den letzten Jahren auch räumlich gewachsen, zuletzt am zweiten Standort am Ortsrand Richtung Liebenau. Dort werden Produkte verpackt, gefrostet und gelagert. Hier möchte Geßler weiter investieren und könnte sich zusätzliche Reiferäume oder weitere Veredelungsmöglichkeiten vorstellen. Planungsreife hat die Idee noch nicht, aber der Wille ist da.

Zeitarbeit „nur mit Übernahmeziel“

Großen Wert legt der Familienunternehmer Geßler dabei auch auf seine Mitarbeiter. Zeitarbeit lehnt er im Grunde ab: „Bei uns haben alle ein festes Arbeitsverhältnis.“ Komme doch mal jemand als Zeitarbeiter zu Bergpracht, so Geßler, dann „nur mit dem Übernahmeziel“. Zugleich bildet das Unternehmen aus und hat in der Regel drei Azubis in den Bereichen Milchtechnologe und Industriekaufmann. Denn auch, wenn Bergpracht an die Industrie liefert, sind es immer wieder auch kleine Sortenmengen. „Wir zeichnen uns dadurch aus, dass wir flexibel sind“, so Geßler. Und das braucht Fingerspitzengefühl bei den Milchtechnologen, die spüren müssen, wie weit der Käsebruch in der Produktion gediehen ist – und ob sie etwa noch Lab hinzugeben müssen. Es gebe zwar große vollautomatische Anlagen, sagt Geßler, aber mit gewissen Einbußen: „Da fehlt dann eben die große Bandbreite.“

Quelle: Schwäbische Zeitung vom 18.12.2018

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25.03.2019  |  13:06